Krater Copernicus und Gassendi – zarte Strukturen auf dem Mond

Gestern Abend gab es einen der seltenen Augenblicke (maximal 2-3mal pro Jahr), wo die Erdatmosphäre relativ ruhig geblieben ist, nur wenig „zitterte“, was eben für die erdbasierte, photographische Astronomie ein großes Problem darstellt. So konnten feinste Details auf dem zu diesem Zeitpunkt 371000km von der Erde entfernten Mond eingefangen werden.
Im Krater Copernicus, einem Ringgebirge, das vor 800 Millionen Jahren entstanden ist kann man schön die Zentralberge am Grund des Kraters ausmachen, die sich 1200m über dem Boden erheben. Beim Krater Gassendi, mit einem Durchmesser von 101km, der nach einem Impakt lange Zeit durch Lavaflüsse verändert worden ist, sieht man kleinste Einschläge mit nur 2 und 3km Durchmessern.
(Aufgenommen am 25. März 2021)

Oben der Krater Copernicus, unten der Krater Gassendi.

Frühlingszeit = Galaxienzeit

Alljährlich ist der nahende Frühling jene Zeit im Jahr an dem Astrophotographen einen besonders günstigen Blick raus aus unserer Milchstraße in die Tiefen des Alls haben.
Messier 106 ist eine Balken-Spiralgalaxie, die mehr als 20 Millionen Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild „Jagdhunde“ zu finden ist. Um diese Galaxie herum tummeln sich noch zahlreiche weitere Sterneninseln im Hintergrund.

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Mars mit Plejaden, Hyaden und dem Kalifornien-Nebel

Am Abend des 6. März bot sich noch einmal die Gelegenheit den roten Planeten im „Goldenen Tor der Ekliptik“ aufzunehmen. Diesmal zusammen mit den offenen Sternhaufen der Plejaden und Hyaden, sowie dem California-Nebula, einem wunderschönen Emissionsnebel im Sternbild Perseus.

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