Im Gürtel des Orion…

6 Zoll ED Super-APO Triplett + 0.77x Reducer + DSLR

Im Gürtel vom Orion, dem Himmelsjäger, befinden sich wunderschöne Emissions- und Reflexionsnebel, darunter der prachtvolle „Flammennebel“ und der „Pferdekopfnebel“, ein wunderschöner Dunkelnebel, der nicht zuletzt durch Aufnahmen vom Hubble-Teleskop weithin Bekanntheit erlangte.

Flaming Star Nebula

6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

Der Flaming Star Nebula ist eine Mischung aus Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Fuhrmann, rund 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt und Geburtsstätte neuer Sterne. Es ist mein erstes Bild im Jahr 2022.

Messier 45 – die Plejaden

6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

Die Plejaden, Katalognummer 45 in den Aufzeichnungen von Charles Messier, sind ein offener Sternhaufen in unserer Galaxie. Bereits unsere Vorfahren haben diesen freisichtigen Sternhaufen in Wandmalereien oder der Himmelsscheibe von Nebra festgehalten. Dieser „junge“ Sternhaufen, Alter rund 100 Millionen Jahre, bewegt sich aktuell durch eine große Staubwolke in 444 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Stier und das Licht dieser jungen, heißen Sterne wird an diesen Staubteilchen reflektiert.

Prachtvolle Sternhaufen

h + chi persei – 6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

h + chi Persei sind zwei prachtvolle, offene Sternhaufen, zwischen 7000-8000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Perseus. Bereits der griechische Astronom der Antike, Hipparchos, hat sie beobachtet und schriftlich festgehalten. Sie sind auch eines jener Objekte, die bei visueller Beobachtung, zB bei einer Führung in der Vulkanland-Sternwarte (sobald wieder möglich), so aussehen wie auf dem Photo hier gezeigt.

Interagierende Galaxien

6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

Rund 100 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Fische, haben sich vor langer Zeit spektakuläre Szenen abgespielt – die Galaxie links oben, mit ihren ausgeprägten, kreisrunden Gezeitenschweifen, hat sich entweder eine kleinere Galaxie einverleibt oder es kam zu einer Kollision mit einer Nachbargalaxie, diesbezüglich ist sich die Wissenschaft nicht ganz sicher, fand das doch vor rund 2 Milliarden Jahren statt.
Ein US-amerikanischer Astronom namens Halton Arp machte sich in den 1960er Jahren die Mühe eine Hundertschaft dieser interagierenden Galaxien in einem eigenen Objektkatalog zu sammeln.

NGC 1499

NGC 1499, wegen seiner Form auch Californianebel genannt, ist für Astrofotographen ein dankbares Motiv. Die zarten Schlieren vermitteln den Eindruck von aufsteigenden Dunst. Dunkle Strukturen zeugen von Staubmassen wo kein Licht durdringen kann.

Aufgenommen mit 8″ Astrograph im Licht von H-alpha.

Mix im Kepheus

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

Ein weiteres Resultat der „Schönwetterkatastrophe“ Ende Oktober/Anfang November – ein Mix aus Dunkel-, Staub-, Emissions- und Reflexionsnebel, ergänzt um einen sehr schwachen planetarischen Nebel (DeHt-5) im Sternbild des Königs Kepheus. Viel Belichtungszeit und Geduld bei der Ausarbeitung waren bei der Erstellung dieses Bildes notwendig.

Das Phantom in der Oper

Dieser wunderschöne Emissionsnebel ist nach dem Roman eines franz. Schriftstellers benannt – die Form des Nebels ähnelt der Maske des Protagonisten. Ein weiteres Resultat der „Schönwetterkatastrophe“ Ende Oktober/Anfang November. Ein schwierig abzulichtendes Objekt, da sehr lichtschwach.

6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

Dreieck am Herbsthimmel

Triangulum Galaxy – 6 Zoll ED Super-APO Triplett + DSLR

Messier 33 oder „Dreiecks-Galaxie“ ist rund 2,8 Millionen Lichtjahre von uns entfernt, knapp halb so groß wie unsere Milchstraße und ebenfalls Mitglied in der Lokalen Gruppe.
Sie ist eine der schönsten Spiralgalaxien am nördlichen Nachthimmel und war somit Zielobjekt der jüngsten „Schönwetterkatastrophe“ im goldenen Herbst. Bemerkenswert sind die großen, pink leuchtenden Sternentstehungsgebiete, die sogar eigene Katalogbezeichnungen erhalten haben, wie zB NGC604, im Bild im Süden der Galaxie zu finden – mehr als 200 junge Sterne bringen hier den vorhandenen Wasserstoff zum Leuchten.