Alte Bekannte – h und Chi Persei

Mit freiem Auge ist der Doppelsternhaufen schon als länglicher wolkiger Fleck auszumachen. Aber erst mit einem Fernglas bietet er einen unvergleichlichen Anblick. Die beiden Cluster mit den Katalognummern NGC 869 und NGC 884 sind ein beliebtes Beobachtungsobjekt für Teleskopbesitzer.  Interessant ist, dass die hellsten Haufenmitglieder bis zu 50 000-fach leuchtkräftiger sind als unsere Sonne. In der Entfernung von h und Chi, rund 7500 Lichtjahre, würde unsere Sonne lediglich mit einer scheinbaren Helligkeit von nur 17 mag leuchten.

Hypergraph 6″ / f2,8
DSLR astromodifiziert 
Belichtung: 50x30s, ISO800

 

Das „Auge Gottes“ oder auch „Eye of Sauron“!

Der Helix-Nebel im Sternbild Wassermann ist der, ob seiner relativen Nähe (650 Lichtjahre), größte planetarische Nebel der nördlichen Hemisphäre. Die Ansammlung an ionisierten Gasen hat eine Form entwickelt, die zu so dramatischen Bezeichnungen wie „Auge Gottes“ geführt haben.  Auch unsere Sonne wird eines fernen Tages einen solchen Nebel hervorbringen, von welcher Gestalt kann heute noch nicht gesagt werden.

6 Zoll ED Super APO Triplett auf mobiler Säule + DSLR

Panorama der Andromeda-Galaxie

Unsere nächstgelegene Nachbargalaxie trägt im Messier-Katalog die Nummer 31, genannt Andromeda-Galaxie.  Sie ist etwas größer als unsere Milchstraße und beide gehören sie zur sogenannten Lokalen Gruppe. Da sie relativ groß im Teleskop erscheint müssen wie hier, drei Teilbilder zu einem finalen Bild zusammengesetzt werden.

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

Messier 20 Trifidnebel

Der Trifidnebel Messier20 ist ein Reflexions- und Emissionsnebel im Sternbild Schütze.
Der Name entstammt aus dem Lateinischen und bedeutet Dreigeteilt.
Er ist ca. 5200 Lichtjahre von der Erde entfernt.

44 x 180sek, ISO1600, Eos 200Da, 8“ F4 Lacerta Fotonewton, Nachführkamera Lacerta Mgen2, Montierung Ioptron Cem60, bearbeitet in Pixinsight
Hannes Schmidt

Der Sagittariusarm der Milchstraße hoch am Horizont

So uns die Lichtverschmutzung nicht den Blick auf dieses Schauspiel der Natur vermiest, strahlt der uns nächstgelegene innere Arm der Milchstraße, bekanntlich ja eine Spiralgalaxie, am nächtlichen Sommerhimmel entgegen. Wunderschön sind bereits mit den bloßen Augen die hellen und dunklen Stellen des Staubbandes zu sehen, viel deutlicher mit bereits simpler Ausrüstung wie Kamera plus 50mm Objektiv.

DSLR + 50mm Objektiv

Plejaden – die „Sieben Schwestern“

Ein erster, zarter Hinweis auf den kommenden Herbst ist das Erscheinen des Sternbilds Stier am Nachthimmel. An seinem äußeren Rand befinden sich die Plejaden, der markanteste und wunderschön bereits mit den bloßen Augen leicht aufzufindende offene Sternhaufen.
Mit der Fähigkeit 1300mal stärker Licht sammeln zu können als das menschliche Auge, sehen die Plejaden in diesem Teleskop hier noch beeindruckender aus.

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

IC 5070

IC 5070, wegen seiner Form auch „Pelikannebel“ genannt, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Cygnus. Die Entfernung beträgt etwa 2000LJ.  Im „Nacken“ des Pelikans (IC5067) sind rüsselähnliche Strukturen zu beobachten. Dies sind Geburtsstätten neuer Sterne.

Aufnahme: 20.8.2020
Teleskop: 8“ Astrograph f2,8
Kamera: ASI 183MM pro
Filter: Astronomic Ha
22 Aufnahmen zu 300s
Prozess: PixInsight
Siegfried Hold

NGC 281 Pac – Man – Nebel

NGC281 ist ein Emmisionsnebel im Sternbild Kassiopeia.
Er ist ca. 9500 Lichtjahre von uns entfernt.
Der Nebel enthält auch mehrere Bok-Globulen, in denen durch Infrarotaufnahmen Anzeichen für Sternentstehung festgestellt werden konnten.

75 x 180sek, ISO1600, Eos 200Da, 8“ F4 Lacerta Fotonewton, Nachführkamera Lacerta Mgen2, Montierung Ioptron Cem60, bearbeitet in Pixinsight
Hannes Schmidt