Das Himmelspferd im Orion…

Monatelang schon, für die Astrophotographie, unbrauchbares Wetter. Gerade eine kurze Nacht ergab sich nun am 20. Jänner, um dem Himmelsjäger Orion einen Besuch abzustatten und zwei seiner Highlights, den Pferdekopfnebel, eine rund 3 Lichtjahre große Dunkelwolke, sowie den wahrlich seinen Namen verdienenden Flammennebel, ein Emissionsnebel, einen Besuch abzustatten.

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

Die große Konjunktion von Jupiter und Saturn 26.Dezember 2020

Endlich hat’s geklappt, ich durfte noch die große Konjunktion, die Begegnung zwischen Jupiter und Saturn beobachten. Der Plan war eigentlich sie am 21.Dezember (dort waren sie mit freiem Auge nicht mehr zu trennen) im Teleskop gemeinsam aufzunehmen. Leider war hier der Nebel im Weg.
Dazu passend habe ich noch die Biografie von Nikolaus Kopernikus fertig gelesen, unglaublich wie er gegen alle Widerstände die Sonne  in den Mittelpunkt gestellt hat! Die Konjunktionen waren für ihn auch sehr wichtig.

 

 

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IC1396A

Der Elefantenrüsselnebel ist eine hell berandete Globule, also eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, im Sternbild Kepheus. Die Globule gehört zu IC 1396, einem H-II-Gebiet mit eingebettetem Sternhaufen, und ist etwa 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Nebel ist ein aktives Sternentstehungsgebiet und enthält eine Reihe junger Sterne und Protosterne, die erst zwischen 100.000 und einer Million Jahre alt sind.

 

Aufnahme: 22.9.2020
Teleskop: 8″ Astrograph f2,8
Kamera: ASI 183MM pro
Filter: Astronomic Ha, OIII, SII
Aufnahmedaten: je 10X 300s
Prozess: PixInsight

Siegfried Hold

 

 

Unser Nachbar die Andromeda Galaxie

Die Andromeda-Galaxie ist mit 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung unsere Nachbargalaxie. Es ist das am weitesten entfernte Objekt, das unter guten Bedingungen mit bloßem Auge gesehen werden kann.
Von der Erde aus gesehen ist die Galaxie um ein Vielfaches größer als der Vollmond, aber leider auch sehr Lichtschwach.

Panorama: Bild A 74 x 180sek und Bild B 81 x 180sek, ISO1600, Eos 200Da, 8“ F4 Lacerta Fotonewton, Nachführkamera Lacerta Mgen2, Montierung Ioptron Cem60, bearbeitet in Pixinsight
Hannes Schmidt

IC5070, Pelikannebel

IC5070, Darstellung hier in der Hubble Palette! Dies ist bewusst eine Falschfarben Darstellung um feine Strukturen besser zur Geltung zu bringen. Diese Technik wurde für Aufnahmen des Hubble Weltraumteleskop entwickelt.

Aufnahme: 20.8.2020
Teleskop: 8“ Astrograph f2,8
Kamera: ASI 183MM pro
Filter: Ha 22Aufnahmen, je 300s
OIII 14 Aufnahmen, je 300s
SII 26 Aufnahmen, je 300s
Prozess: PixInsight

 

Sonne und Mond am Stefanitag

Nach Wochen des Nebels endlich mal ein (1) Tag mit Sonnenschein und einer klaren Nacht, die genutzt werden sollte. So wurde die Sonne im Lichte des Kalziums aufgenommen und vom Mond eine Panoramaaufnahme erstellt, um all die schönen Krater, Dome, Verwerfungen usw. detailreich festzuhalten.

10 Zoll Carbon-Newton
4 Zoll ED Super APO Triplett

Rendezvous der Riesenplaneten

Mit Spannung erwarteten wir die enge Begegnung der beiden größten Planeten unseres Sonnensystems. Am 21. Dez. überholte der Riesenplanet Jupiter in nur 6 Bogenminuten Abstand den ringgeschmückten Saturn. Eine solche Konjunktion findet nur alle 20 Jahre statt – dementsprechend groß war die Anspannung – wie wird sich das Wetter entwickeln? Und justament hat sich in der entscheidenden Woche eine Inversionswetterlage eingestellt.

Improvisation war gefragt: ich musste raus aus der Nebelsuppe und so konnte ich wenigstens am 17.12. bzw. 20.12. auf 1200m Seehöhe (Teichalmgebiet) das spektakuläre Schauspiel mitverfolgen und einige Aufnahmen machen. Leider hat am 21. Dez. eine Wolkenfront die engste Begegnung komplett verdeckt.
Naja: in 20 Jahren kann man es ja wieder versuchen!

Am 17. Dez. war auch die schmale Mondsichel dabei.

Aufnahmen am 20.12. von der Sommeralm aus.  Canon Zoom Objektiv 18-200mm

 

 

 

 

Erholsame Feiertage und auf ein gesundes Jahr 2021!

Am letzten Wochenende vor der Landung vom Christkind gibt es die Weihnachtskarte mit den astronomischen Highlights des Jahres 2020. Das Wetter spielte zwar oftmals nicht mit, aber sehr österreichisch ging „immer a bisserl wos“.
(c) 2020 by AstroTafelberg

 

Nahende Jupiter-Saturn Konjunktion

Alle 20 Jahre kommen sich die beiden Gasriesen Jupiter und Saturn sehr nahe, man spricht von Konjunktion. Am 21. Dezember 2020 wird die Annäherung aber besonders eng ausfallen, mit den bloßen Augen werden die beiden Planeten kaum mehr zu unterscheiden sein, weshalb vor mehr als 2000 Jahren dies höchstwahrscheinlich als „Stern von Bethlehem“ bezeichnet worden ist, der Rest ist bekanntlich Geschichte.
Das nächste Mal so nahe (6 Bogenminuten) werden sie sich erst wieder 2080 kommen.
Links oben der ovale (bedingt durch die Ringe) Saturn, rechts unten der Jupiter mit drei von vier Galileiischen Monden: