Merkurtransit 11.11.2019

Um den Transit zu beobachten, fuhr ich etwa 150 km Richtung Norden, da der Südosten Österreichs im Nebel versank. In der Nähe des Flughafens Wien fand ich einen geeigneten Beobachtungsort ohne Nebel und leichter Bewölkung.

Instrumente: Halpha Teleskop Coronado P.S.T,  200/1000mm Newton
Beobachtungsort: Rauchenwarth (Niederösterreich),   Kamera: ASI 178MC und eine Canon 2000D,  Wetter: leichter Dunst, teilweise klar später hohe Wolken, Seeing sehr schlecht

Transit im sichtbaren Licht (Serie)

Transit im Halpha Licht

Uranus und Neptun

Datum: 25.10.2019
Uhrzeit: 19:15 bis 21:30 MESZ
Instrument: 200/1000mm Newton, 2,7APM Barlow, ADC
Kamera: ASI 178MC
Ort: Stegersbach

Schön zu erkennen ist der Farbunterschied der beiden Planeten im Teleskop. Weitere Details sind nicht sichtbar.

NGC 2070

Siegfried Hold

NGC 2070 auch Tarantelnebel genannt, ist ein in der großen Magellanschen Wolke gelegener Emissionsnebel. Es ist eines der größten bekannten Sternenstehungsgebiete!  Entfernung 179000 Lichtjahre und Durchmesser ~2000 LJ

Aufnahme: 29.5.2019 Hakos/Namibia
Teleskop: 8″ Astrograph
Kamera: ASI 183MM pro
Filter: Astronomic Ha, OIII
Aufnahmedaten: je 15X 300s
Prozess: PixInsight

Projekt EarthKam

Zum bereits achten Mal konnten Schüler/innen des NaWi (naturwissenschaftlichen) Zweiges am BORG Jennersdorf in Kooperation mit der Vulkanlandsternwarte Auersbach, eine Kamera an Bord der ISS (Internationale Raumstation) in 380km Höhe über der Erdoberfläche steuern, um Bilder von der Erde aus diesem Blickwinkel aufzunehmen.

Der Feuervogel

NGC 6188, der Feuervogel ist eine H2 Region im Sternbild Altar.
Aufgenommen am 2.6.2019 auf Hakos/Namibia in Bicolortechnik
8″ Astrograph, Kamera ASI183, Ha und OIII Filter 

 

Siegfried Hold

 

 

 

 

Meine erste Astroreise nach Hakos – Namibia

Nach all den vielen Reisevorbereitungen und Treffen mit meinen Reisekollegen zu Hause ging es Ende Mai 2019 endlich los.

Die Anreise nach Hakos mit vollen Koffern war anstrengend, ging aber ohne Probleme vonstatten.

Mein Ziel war in erster Linie, meinen erfahrenen Astrokameraden über die Schulter zu schauen, um meine Praxis in der Astrofotografie zu verbessern und natürlich den Südhimmel mit seiner prächtigen Milchstraße zu bewundern.

Meine Kollegen gaben mir den Rat, nicht mit zu langen Brennweiten zu arbeiten – und das war auch ganz gut so, zumal ich auf der Gästefarm nur eine Außensäule mit einer nicht ganz fitten Montierung zur Verfügung hatte.

Trotz einer angeschlagenen Montierung und teilweise windigen Nächten konnte ich doch einige klassische Objekte mit Brennweiten von 60-360mm belichten.

Mein Fazit:

Wer das erste Mal nach Namibia reist, sollte seine Ziele nicht zu hoch ansetzen. Technische Probleme und sonstige Widrigkeiten können einem einen ordentlichen Dämpfer versetzen.

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Nachdem ich die Bildbearbeitung zu Hause gemacht und die Ergebnisse gesehen habe, hat sich meine Reise nach Namibia sehr wohl gelohnt und ich kam zur Erkenntnis, noch ein zweites Mal mit meiner gewonnenen Erfahrung in den Süden zu reisen.

Der Sternenhimmel abseits jeglicher Lichtverschmutzung in Namibia ist atemberaubend. Auch bei Tage hat Namibia mit seiner bizarren Landschaft und wilder Tierwelt einiges zu bieten.

Aufnahmen mit astromodifzierter DSLR Kamera, Bildbearbeitung mit PixInsight.

Partielle Mondfinsternis

Prachtvolle Bedingungen ermöglichten einen grandiosen Blick auf die teilweise Verfinsterung des Vollmondes durch den Kernschatten der Erde in der Zeit zwischen 22:00 und 1:00h. Perfektes Timing zum 50jährigen Jubiläum des Starts der Apollo 11 Mission.
VIDEO des gesamten Ablaufes auf YouTube:
https://youtu.be/0y-BpKjbWts