Meine erste Astroreise nach Hakos – Namibia

Nach all den vielen Reisevorbereitungen und Treffen mit meinen Reisekollegen zu Hause ging es Ende Mai 2019 endlich los.

Die Anreise nach Hakos mit vollen Koffern war anstrengend, ging aber ohne Probleme vonstatten.

Mein Ziel war in erster Linie, meinen erfahrenen Astrokameraden über die Schulter zu schauen, um meine Praxis in der Astrofotografie zu verbessern und natürlich den Südhimmel mit seiner prächtigen Milchstraße zu bewundern.

Meine Kollegen gaben mir den Rat, nicht mit zu langen Brennweiten zu arbeiten – und das war auch ganz gut so, zumal ich auf der Gästefarm nur eine Außensäule mit einer nicht ganz fitten Montierung zur Verfügung hatte.

Trotz einer angeschlagenen Montierung und teilweise windigen Nächten konnte ich doch einige klassische Objekte mit Brennweiten von 60-360mm belichten.

Mein Fazit:

Wer das erste Mal nach Namibia reist, sollte seine Ziele nicht zu hoch ansetzen. Technische Probleme und sonstige Widrigkeiten können einem einen ordentlichen Dämpfer versetzen.

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Nachdem ich die Bildbearbeitung zu Hause gemacht und die Ergebnisse gesehen habe, hat sich meine Reise nach Namibia sehr wohl gelohnt und ich kam zur Erkenntnis, noch ein zweites Mal mit meiner gewonnenen Erfahrung in den Süden zu reisen.

Der Sternenhimmel abseits jeglicher Lichtverschmutzung in Namibia ist atemberaubend. Auch bei Tage hat Namibia mit seiner bizarren Landschaft und wilder Tierwelt einiges zu bieten.

Aufnahmen mit astromodifzierter DSLR Kamera, Bildbearbeitung mit PixInsight.

Nordamerika- und Pelikannebel als „First Light“

Seit Anfang August besitze ich eine CEM60 Montierung von Ioptron.  Für das „First Light“ habe ich mir NGC 7000 Nordamerikanebel und IC 5070 Pelikannebel ausgesucht.

Die Aufnahmen habe ich mit einem 60mm Photoline APO 360mm und einer Canon 200Da gemacht. Die Aufnahmen wurden nicht geguided.

Die erste Aufnahme ist mit CLS Filter gemacht und 40×240 sek belichtet.

40×240 sek mit Canon EOS 200Da ISO 1600.

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Emissons- und Reflexionsnebel gemischt – Trifid Nebula!

Messier 20 oder „Trifid Nebula“ ist eine Mischung aus Emissionsnebel (rot) und Reflexionsnebel (blau) im Sternbild Schütze und somit von Österreich aus  immer nur sehr tief am Horizont zu finden und entsprechend anspruchsvoll abzulichten. Der Trifidnebel ist ein aktives Sternentstehungsgebiet und rund 5200 Lichtjahre entfernt.