Sternbild Orion und seine Nebel

Wie bereits aus dem vorangegangenen Beitrag herauszulesen ist, fand am 21. Februar unser Messiermarathon statt. Auch wenn es im Endeffekt doch nur ein „Halbmarathon“ wurde, so konnten wir einige sehr interessante Objekte des Messier-Katalogs beobachten.

Nebenbei machte ich mir noch zusätzlich die Mühe meine Canon samt Stativ und automatischer Nachführung aufzustellen um ein paar Bilder vom Sternbild Orion zu schießen. Nachdem ich die Bilder am nächsten Tag gestackt und mittels Gimp und Photoshop-Express bearbeitet hatte, war ich echt erstaunt was darauf eigentlich alles zu sehen ist. Denn neben dem Orionnebel ist wunderschön der Pferdekopf-, sowie auch der Flammennebel zu sehen. Besonders erstaunt hat mich aber Barnard’s Loop und der Hexenkopfnebel, welche meistens mit H-Alpha-Filtern aufgenommen werden.

10 Bilder gestackt; je 5 min Belichtungszeit; Objektiv: 18 zu 55mm mit 55 mm; ISO 1600

Messier Halbmarathon

Am 21. Februar hatten wir unseren heurigen Messier Marathon .
In dieser Jahreszeit hat man die Möglichkeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang alle Objekte zu beobachten, die der Astronom Charles Messier katalogisiert hat.

Herr Charles Messier (1730-1870) war ein französischer Astronom, welcher um die 20 Kometen entdeckt und den berühmten Messier Katalog mit 110 astronomischen Objekten aufgestellt hat.

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Pferdekopfnebel in voller Pracht und Schönheit

Wer kennt ihn nicht, den Pferdekopfnebel, eine Dunkelwolken- Struktur, eingebettet im Emissionsnebel IC 434 im Gürtel des Orion. Eines der meistfotografierten Objekte in der nördlichen Himmelshemisphäre, was mich aber nicht abgehalten hat, es auch einmal zu versuchen.

Pferdekopfnebel (Barnard 33)

Das Bild entstand in meiner Sternwarte (Buchegg) mit einem CDK 17″/F8 Teleskop von Plane Wave.

 

Der Frühling kommt…

Nicht nur wettertechnisch scheint sich schön langsam der Frühling gegenüber dem Winter durchzusetzen, auch astrophotographisch können wir die Frühlingsaison mit dem Ablichten der ersten Galaxien einläuten. Wie zB hier mit einer
Balken-Spiralgalaxie unweit des „Kopfes“ im Sternbild Löwen, einem klassischen Frühlingssternbild.

10 Zoll Newton + NIKON DSLR

Großer Orionnebel und „Running Man“

Inmitten der sogenannten „Schwertsterne“ vom Sternbild Orion, des Himmelsjägers, liegt der Große Orionnebel, ein Sternentstehungsgebiet in relativer Erdnähe von 1350 Lichtjahren. Oberhalb dieser Kinderstube für neue Sterne liegt, verursacht durch einen offenen Sternhaufen, der „Running Man Nebula“, eine Mischung aus Emissions- und Reflexionsnebel. Die gezeigte Aufnahme ist eine Mischung aus Schmalband und Breitbandbildern erstellt mit einer DSLR.

M42 + M43, NGC 1977 mit 10 Zoll Newton +  NIKON DSLR

Das Sternbild Orion.

Orion ist das dominanteste Sternbild am Winterhimmel. Es hat zwei sehr helle Sterne erster Größe und drei Sterne zweiter Größe in etwa gleichem Abstand, die den Gürtel des Orion bilden.

H-Alpha und RGB 13 Stunden Gesamtbelichtungszeit, ISO1600, Eos 200Da, 50mm Sigma Art F1,4 (F2,8), Montierung Ioptron Cem60.
Hannes Schmidt

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