Der „Katzenaugennebel“ im Sternbild Drache ist ein planetarischer Nebel, d.h. ein Stern hat hier vor Tausenden Jahren seine äußere Hülle abgestoßen, die nunmehr von der intensiven Strahlung umliegender Sterne zum Leuchten angeregt wird. „Cat’s Eye Nebula“ ist ein sehr komplexer Nebel und war daher auch im Blickpunkt vom Weltraumteleskop Hubble, dass dieser Tage seinen 30. Geburtstag feiern konnte.
Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 veranstaltete die IAU (Internationale Astronomische Vereinigung) anlässlich ihres 100jährigen Bestehens, den Wettbewerb „ExoWorlds„. Von jedem Mitgliedsland sollte ein Stern und ein Planet, der um diesen Stern kreist, in einem landesweiten Wettbewerb benannt werden. Der Österreich-Sieger kommt vom BORGJennersdorf und heißt Noah Wagner, Schüler der 7c Klasse.
Der Stern HAT P14 (zwischen Vega in der Leier und Pi-Herculis gelegen) trägt den Namen „Franz“, sein Planet, HAT P14-b, trägt nun den Namen „Sissi“.
(ExoWorlds – siehe: Namensgebung – Planet + Stern)
Eine wunderschöne, große Spirale – M101, die Feuerrad-Galaxie im Sternbild Ursus Major. Sie dürfte mit ihren 170.000 Lichtjahren Durchmesser eine vergleichbare Größe zu unserer Milchstraße haben.
Mitunter hat man nicht nur ein Objekt, eine Galaxie im Blickfeld des Teleskops, sondern gleich eine Ansammlung – zB ein Trio
wie hier im Sternbild der Jungfrau (Virgo).
„Morgenstund hat Gold im Mund“ – exakt um 4:23h heute Morgen ist dieses Bild mit dem Smartphone entstanden, das
die Planeten Mars, Saturn und Jupiter und den Mond zeigt.
Zur besseren Veranschaulichung wurde ein Vergleichsbild
aus einem Planetariumsprogramm eingefügt:
Es wird wohl wieder nichts mit einem großen, hell leuchtenden und freisichtig beobachtbaren Kometen – Hoffnungsträger C/2019 Y4 Atlas dürfte wohl auseinander gebrochen sein und somit wird er im Monat Mai nicht hell am Himmel aufleuchten können. Hier eine Aufnahme vom 12. April und der Vergleich zum 1. April – deutlich sind die Änderungen in der Koma des Kometen erkennbar:
Die Fenster in Küche und Wohnzimmer müssen ja nicht unbedingt geputzt werden – wichtiger sind da schon das Saubermachen in der eigenen Sternwarte, innen wie außen, sowie das Reinigen/Servieren der Teleskope.
„Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’, D’ Kometen müssten sonst verboten wer’n; Ein Komet reist ohne Unterlaß Um am Firmament und hat kein’ Paß; Und jetzt richt’ a so a Vagabund Uns die Welt bei Butz und Stingel z’grund; Aber lass’n ma das, wie’s oben steht, Auch unt’ sieht man, dass ’s auf ’n Ruin losgeht.“
So die erste Strophe des „Kometenlieds“ aus dem Stück „Der böse Geist Lumpacivagabundus“ von Johann Nestroy.
Es zeigt sehr schön die Angst der breiten Masse der Bevölkerung bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein. Aktuell ziehen mehrere Kometen über den Himmel, leider sehr schwach und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. In den kommenden Wochen könnte einer von ihnen, so er bei der Annäherung an die Sonne nicht zerbröselt, heller und freisichtig werden – C/2019 Y4, genannt „Atlas“ – hier eine Aufnahme vom 1. April:
Den Durchmarsch des „Abendsterns“ durch die Plejaden konnte in unserer Gegend am Abend des 3. Aprils ob der starken Bewölkung leider nicht bildlich festgehalten werden.
Somit hier ein Bild vom Vortag, wo die prachtvolle, helle Venus dem Siebengestirn schon sehr nahe gekommen ist.