Komet C/2019 Y4 (Atlas) auseinander gebrochen?

Es wird wohl wieder nichts mit  einem großen, hell leuchtenden und freisichtig beobachtbaren Kometen – Hoffnungsträger C/2019 Y4 Atlas dürfte wohl auseinander gebrochen sein und somit wird er im Monat Mai nicht hell am Himmel aufleuchten können. Hier eine Aufnahme vom 12. April und der Vergleich zum 1. April – deutlich sind die Änderungen in der Koma des Kometen erkennbar:

6 Zoll ED Super APO Triplett + NIKON DSLR

Vollmond

Vollmond zu Ostern 2020

Aufnahme: Sternwarte Schulberg
Teleskop: 8“Astrograph f2,8
Kamera: ASI 1600MC pro
Filter: Astronomic L

Der Krebsnebel M1 mit GIF Animation

Der Krebsnebel ist der Überrest einer Supernova aus dem Jahre 1054 nach Christus.
Sie erreichte damals eine Helligkeit von -6 mag und war damit noch vor der Venus  das zweithellste Objekt am Taghimmel.

90 x 240sec, ISO1600, Eos 200Da, 8“ F4 Lacerta Fotonewton, Nachführkamera Lacerta Mgen2, Montierung Ioptron Cem60, bearbeitet in Pixinsight
Hannes Schmidt

Das letzte mal habe ich den Krebsnebel am 28.10.2003 fotografiert.
Aus diesen beiden Bildern konnte ich jetzt eine GIF Animation machen um die Ausdehnung der Supernova in den letzten 16 Jahren zu veranschaulichen.

28.10.2003 und 16.03.2020.
Über 16 Jahre liegen zwischen diesen zwei Aufnahmen.

Hannes Schmidt

 

Die Galaxie M51 und seine fernen Nachbarn.

Die M51 Whirlpool Galaxie ist eine Spiralgalaxie, die ungefähr 23 Millionen Lichtjahre entfernt ist.
Durch Zufall habe ich entdeckt, dass ich auch noch einige ferne Begleiter erwischt habe!

90 x 120sec, ISO1600, Eos 200Da, 8“ F4 Lacerta Fotonewton, Nachführkamera Lacerta Mgen2, Montierung Ioptron Cem60, bearbeitet in Pixinsight
Hannes Schmidt

 

Der Komet, er kommt…

„Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müssten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Uns die Welt bei Butz und Stingel z’grund;
Aber lass’n ma das, wie’s oben steht,
Auch unt’ sieht man, dass ’s auf ’n Ruin losgeht.“

So die erste Strophe des „Kometenlieds“ aus dem Stück „Der böse Geist Lumpacivagabundus“ von Johann Nestroy.
Es zeigt sehr schön die Angst der breiten Masse der Bevölkerung bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein. Aktuell ziehen mehrere Kometen über den Himmel, leider sehr schwach und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. In den kommenden Wochen könnte einer von ihnen, so er bei der Annäherung an die Sonne nicht zerbröselt, heller und freisichtig werden – C/2019 Y4, genannt „Atlas“ – hier eine Aufnahme vom 1. April:

10 Zoll Newton + DSLR

Frühlingsmond am 4. April 2020

Zwei Tage nach meiner ersten Aufnahme des Mondes erkennt man schön die Veränderungen auf der Oberfläche – nicht nur das Weiterwandern der Licht-/Schattengrenze, genannt Terminator, sondern auch die Libration des Mondes, soll heißen, dass nun etwas mehr von der Südpolregion als auch im westlichen Bereich, auf der rechten Seite (ja, kein Tippfehler, für Astronomen ist beim Blick nach oben entsprechend des Laufes der Sonne links Osten und rechts im Bild Westen), erkennbar geworden ist. So können, obgleich der Mond uns immer nur eine Seite zeigt, 59% der Mondoberfläche von der Erde aus betrachten. 
10 Zoll Newton + Webcam


Südpolregion mit Krater Clavius darüber


Krater Kepler + Kopernikus

Venus bei den Plejaden!

Hier habe ich meine Version der Begegnung der Venus mit den Plejaden.
Die Venus ist nach Sonne und Mond das hellste Gestirn und überstrahlt alles.
Aufgenommen am 02. April. Das Bild ist ein Mosaik aus zwei Einzelbilder.

8“ F4 Lacerta Fotonewton, Kamera EOS200Da, Montierung Ioptron CEM60.

Hannes Schmidt

Venus nahe dem Siebengestirn, 2. April 2020

Den Durchmarsch des „Abendsterns“ durch die Plejaden konnte in unserer Gegend am Abend des 3. Aprils ob der starken Bewölkung leider nicht bildlich festgehalten werden.
Somit hier ein Bild vom Vortag, wo die prachtvolle, helle Venus dem Siebengestirn schon sehr nahe gekommen ist.

4 Zoll ED APO Triplett + NIKON DSLR

Der prachtvolle Mond am 2. April 2020

Nahezu perfekte Bedingungen am gestrigen Abend, um unseren Trabanten abzulichten. Wir Erdbewohner verdanken unserem Begleiter sehr viel – ohne ihn gäbe es keine stabilen Jahreszeiten und konstante klimatische Bedingungen, somit wohl auch keine Chance auf höher entwickeltes Leben auf der Erde ohne seine Hilfe bei der Stabilisierung der Erdachse.

10 Zoll Newton + Webcam


Detailausschnitt – Plato und Alpental


Detailausschnitt – Krater Tycho und Clavius