Rillen auf dem Mond

Die Mondoberfläche besteht als Basaltseen, Kratern und Bergen. So glaubt man. Schauen wir genauer hin. Der Mond war und ist ein aktiv geologischer Körper. Er hat einen kleinen flüssigen Kern. Der ganze Trabant ist noch am Abkühlen. Schrumpft er, kommt es zu Spannungen in seinem Inneren. Wie auf der Erde entstehen dann durch Absinken der Kruste Grabenbrüche. Einige Kilometer breit und hunderte Kilometer lang. Die berühmteste Mondrille ist Rima Ariadaeus. Sie befindet sich zwischen dem Mare Tranquillitaties, in dem Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß gesetzt hat und dem Mare Vaporum. Die Rille ist 250 Kilometer lang. Die Hänge sind 5 Kilometer voneinander getrennt und haben eine Neigung von 55 Grad. Es gibt Rillen auf den Mond die sich wie Flußläufe von einem höheren Gebiet ins niedere Terrain schlängeln. Diese wurden aber durch Lavaströme gebildet. Das Schrötertal ist so ein Beispiel.Ariadaeus ist relativ jung, da sie nur wenige Einschlagskrater besitzt. Und wie so oft überrascht einem die Aufnahme des Mondes. Auf ihr findet man zum oberen Bildrand des Meer der Ruhe. Dort setzten Menschen im Jahr 1969 zum ersten Mal ihren Fuß. Die Krater Aldrin und Collins sind zu sehen. Und um den oberen Krater, Arago, sieht man leichte vulkanische Erhebungen (links davon und unterhalb). Der Mond – immer für Überraschungen gut!