Der Himmelskatalog.
Der junge Mann war fasziniert. Sowas hatte er noch nicht gesehen. Einen hellen Stern am Himmel. Am Taghimmel. Der Stern war ein Komet. Seine vielfachen Schweife tauchten vor Sonnenaufgang am Horizont auf. Wie Sonnenstrahlen fächerte sich der Kometenschweif auf. Es war das Jahr 1744 und Charles Messier lebte im Nordosten von Frankreich. Diese Beobachtung würde sein Leben verändern. Er wurde in eine wohlhabende Familie mit elf Geschwister geboren und war seit dieser Beobachtung der Astronomie verfallen. Er wurde Astronom der Marine und fanatischer Kometenjäger. Er entdeckte 20 Kometen. Doch etwas störte ihn. Die nebeligen Wölkchen der Kometen, die von Tag zu Tag woanders zu sehen waren, wurden leicht verwechselt mit anderen Himmelsobjekten, genauso glühend wie die Kometen. Und so katalogisierte er diese mysteriösen Objekte. In seiner ersten Veröffentlichung des Katalogs im Jahr 1771 gab es 50 Einträge. Heute wissen wir das es verschiedene Objekte waren. Sternhaufen, Kugelsternhaufen, Gasnebel und – Galaxien!
Der 101 Eintrag in seinem Katalog war die Feuerradgalaxie mit 22 Millionen Lichtjahre Entfernung








