Die Sonnenblume im All

Messier 63 oder auch „Sunflower Galaxy“ genannt, ist eine Spiralgalaxie rund 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Canes Venatici (Jagdhunde). Das Aussehen, die Struktur im zentralen Bereich sind der Grund für den Vergleich mit einer Sonnenblume.

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

Jupiter im Sommer 2020

Im Jahr 2020 stand Jupiter für unsere Breiten doch recht günstig am Himmel und es gab auch einige Nächte mit guten Beobachtungsbedingungen.
Diese Karten zeigen sehr schön die Veränderungen in der Atmosphäre des  Jupiters. Gut zu erkennen sind die Veränderungen rund um den Großen Roten Fleck GRF. Beim GRF handelt sich um einen gewaltigen Wirbelsturm mit mehreren 1000 km im Durchmesser.
Weiters ist auch die Wanderung des weißen Ovals oberhalb des GRF gut zu sehen.

 

Der relativistische Jet in der Galaxie M87

Messier 87, auch Virgo A genannt, ist eine elliptische Riesengalaxie im Sternbild Jungfrau, rund 53,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.
Bekannt wurde sie zuletzt durch das erstellte Abbild (besser Schattenwurf) des 6,5 Milliarden Sonnenmassen schweren Schwarzen Lochs in ihrem Zentrum. Dieses Objekt unvorstellbarer Dichte verursacht einen gut 5000 Lichtjahre langen relativistischen Jet, der auf der gezeigten Aufnahme, Richtung 2 Uhr vom Zentrum aus, erkennbar ist. Dieser Jet wird durch stark beschleunigte Materie aus der Akkretionsscheibe rund um das Schwarze Loch erzeugt.
Siehe dazu auch: Info auf der Webseite der ESO

Krater Copernicus und Gassendi – zarte Strukturen auf dem Mond

Gestern Abend gab es einen der seltenen Augenblicke (maximal 2-3mal pro Jahr), wo die Erdatmosphäre relativ ruhig geblieben ist, nur wenig „zitterte“, was eben für die erdbasierte, photographische Astronomie ein großes Problem darstellt. So konnten feinste Details auf dem zu diesem Zeitpunkt 371000km von der Erde entfernten Mond eingefangen werden.
Im Krater Copernicus, einem Ringgebirge, das vor 800 Millionen Jahren entstanden ist kann man schön die Zentralberge am Grund des Kraters ausmachen, die sich 1200m über dem Boden erheben. Beim Krater Gassendi, mit einem Durchmesser von 101km, der nach einem Impakt lange Zeit durch Lavaflüsse verändert worden ist, sieht man kleinste Einschläge mit nur 2 und 3km Durchmessern.
(Aufgenommen am 25. März 2021)

Oben der Krater Copernicus, unten der Krater Gassendi.

Frühlingszeit = Galaxienzeit

Alljährlich ist der nahende Frühling jene Zeit im Jahr an dem Astrophotographen einen besonders günstigen Blick raus aus unserer Milchstraße in die Tiefen des Alls haben.
Messier 106 ist eine Balken-Spiralgalaxie, die mehr als 20 Millionen Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild „Jagdhunde“ zu finden ist. Um diese Galaxie herum tummeln sich noch zahlreiche weitere Sterneninseln im Hintergrund.

10 Zoll Carbon-Newton + DSLR

Mars mit Plejaden, Hyaden und dem Kalifornien-Nebel

Am Abend des 6. März bot sich noch einmal die Gelegenheit den roten Planeten im „Goldenen Tor der Ekliptik“ aufzunehmen. Diesmal zusammen mit den offenen Sternhaufen der Plejaden und Hyaden, sowie dem California-Nebula, einem wunderschönen Emissionsnebel im Sternbild Perseus.

NIKON DSLR + 50mm Objektiv

Gasbäumchen und Saharastaub überm Heimatstern, 24.2.2021

Der Wetterbericht sagte am Mittwoch, dem 24.2. Saharaluft für uns hier in der Oststeiermark voraus. Ich erwartete gar nicht viel, wollte nur sehen ob das Equipment nach so langer Zeit überhaupt noch funktionierte.

„Gasbäumchen und Saharastaub überm Heimatstern, 24.2.2021“ weiterlesen

Saharastaub über dem Raabtal

Laut Medienberichten sind es 38.000 Tonnen Saharastaub, die aktuell über Österreich die Sonnenauf-/untergänge in einen gelblich-braunen Ton verfärben, so auch über dem Raabtal wie hier während des Sonnenaufgangs heute Morgen, bzw. am Abend des 25. Februar festgehalten.

Sonnenauf- und Untergang mit Saharastaub über dem Raabtal

Galaxiengruppe M81

Messier 81 ist Namensgeber für eine ganze Galaxiengruppe, die unserer Galaxiengruppe, genannt „Lokale Gruppe“ (mit Milchstraße, Andromedagalaxie usw.) am nächsten liegt. Drei Galaxien aus der M81-Gruppe sind hier im Bild festgehalten, der Namensgeber selbst dann noch in einer Nahaufnahme.

Mars unterem Mikroskop

Wenn schon der Himmel bedeckt ist schaun wir uns halt ein Stück des Mars näher an. Ich bin bei diesen Stückchen Marsmeteoriten immer sehr skeptisch, es könnte ja einfach ein Steinderl von der Straße sein. Ich hab den Meteoriten nun mit einem sehr günstigen USB Mikroskop vergrößert ( i am loving it) und mit einer zertifizierten Datenbank verglichen. Die Texturen sind gleich. Wasser dürft bei der Formation keines dabei gewesen sein. Es handelt sich um den Meteoriten NWA (Northwestafrica) 6710, er wurde 2011 gefunden.

Mehr Infos:

Meteoritical Bulletin: Entry for Northwest Africa 6710 (usra.edu)